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Der Desert-Challenge Blog

Der Desert-Challenge Blogger ist gefunden! Aus den vielen Bewerbungen hat die Jury Gerold Marks ausgewählt. Auf seinem Blog „Digitale Leinwand“ dreht sich alles rund um die Themen Kino, digitaler Film und 3D.

Gerold hat die Jury besonders durch seinen witzigen und intelligenten Schreibstil begeistert, und so lest Ihr hier nun ab sofort in regelmäßigen Abständen, was bei der Desert Challenge so alles passiert. Doch damit nicht genug, Gerold wird Euch auch viel über Prince of Persia sowie das Making Of des Films in seinem Desert-Challenge-Blog verraten.

01
12
2010

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Impressionen von der Desert Challenge

Geschrieben von Gerold Marks, am 01.12.2010
Tags: Desert Challenge, Fotos,

Bilder sagen mehr als Tausend Worte! Um euch an den Orten, Personen, Challenges, Eindrücken, Farben und Sehenswürdigkeiten teilhaben zu lassen, gibt es ein umfangreiches Foto-Set auf Flickr.

Schaut mal rein und hinterlasst gerne einen Kommentar.

http://www.flickr.com/photos/36508210@N00/sets/72157625368595627/

Alle Fotos wurden mit der digitalen Spiegelreflexkamera Sigma SD15 und passendem Sigma-Equipment fotografiert. Vielen Dank an Sigma für die Unterstützung!

24
11
2010

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Helden der Wüste gesucht- Sieger der Desert Challenge stehen fest

Geschrieben von Gerold Marks, am 24.11.2010
Tags: Siegerehrung, Riad Ifoulki, Marrekech, Bauchtanz

Fünf aufregende Tage auf den Spuren von "Prince of Persia" in Marokko- eigentlich ist jeder der Teilnehmer der Desert Challenge ein Gewinner. Und doch warten auf die mutigen Abenteuer-Teams von Team Holiday Autos, Team Sigma, Team Salamander und Team Videoload noch Belohnungen für ihren unerschrockenen und kreativen Einsatz bei den Challenges.

Die Jury hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, vor allem der zweite und der erste Platz lagen knapp beieinander. Eigentlich hätte es für Kreativität noch einen Sonderpreis geben müssen. Und doch ist es wie bei den Königen: es kann nur einen geben.

Kleiner Trommelwirbel.

Auf dem Siegertreppchen belegt das Team Sigma den dritten Platz. Die Jungs freuen sich über einen Gutschein von Holiday-Autos, den sie für ihren nächsten Mietwagen im Urlaub einsetzen können. Das silberne Treppchen konnte Team Salamander für sich beanspruchen. Auch wenn der Fahrstil nicht in die Bewertung einging, das einzige Damenteam fuhr wirklich einen flotten Stiefel. Da passt der Gutschein von Salamander natürlich vortrefflich! Und ganz oben auf dem Siegertreppchen der Desert Challenge steht das Abenteuerteam von Holiday-Autos! Souverän erspielte sich "Team Leipzig" Punkt um Punkt und ergatterte sich so den ersten Platz! Die beiden gewinnen je ein Mio-Navi, das uns bereits vor Ort gute Diente bei der Orientierung geleistet hat. Damit können weitere Abenteuer folgen, das Team kommt so schnell nicht mehr von der Gewinnerstraße ab! Herzlichen Glückwunsch den drei Siegerteams!  

Natürlich bekommen noch alle Teilnehmer den Film Prince of Persia auf DVD, damit sie die Drehorte nochmals genau erkunden können. Auch werden ein paar Film-Merchandising-Artikel vom Ledernotizblock über Kugelschreiber mit Sanduhr und Lederarmband an die große Desert-Challenge erinnern. 

Zur Siegesfeier gehört natürlich auch ein passendes Festprogramm. Peter, Leiter unseres Riads, hat sich um die passende Abendgestaltung gekümmert. Ein Sänger trägt Volksweisen auf der arabischen Laute, der Ud, vor. Und es muss ein echtes Schlagerprogramm sein, stimmen doch die Angestelltenmehr oder weniger treffsicher in der Tonlage mit ein. Und ein echtes Highlight wartet noch auf das Publikum, bei dem vor allem die Herren der Schöpfung wieder putzmunter werden. Zu den Rhythmen der Musik schwingt sich paillettenbesetzt eine Bauchtänzerin in den Innenhof, in dem wir unser Abendessen genießen. Gekonnt anmutig, elegant und bezaubernd tanzt die junge Dame den Abend hinfort- und schließlich auf den Tischen. Ein paar Mutige der Abendgesellschaft schließen sich spontan an- mehr oder weniger anmutig, sei eurer Phantasie überlassen.  

Die Nacht bis zum Abflug ist kurz, die letzten Stunden unseres Aufenthalts werden noch turbulent gefeiert, bis wir das warme und freundliche Marokko wieder verlassen und zurück ins winterliche Deutschland kehren. Auch wenn die Zeit viel zu kurz war, ist man angefüllt mit Eindrücken und Bildern, Orten und Geschichten, Begegnungen und Situationen. Dank Sigma konnte ich vieles davon mit der Spiegelreflexkamera SD 15 dokumentieren, um euch daran teilhaben zu lassen. Ich hoffe, ihr hattet auch ein wenig Spaß beim Desert Challenge -Blog und danke allen Lesern fürs Mitlesen und Mitfiebern!

24
11
2010

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Finale Schlangen-Challenge: Ich schau Dir in die Augen, Kleines

Geschrieben von Gerold Marks, am 24.11.2010
Tags: Marrakech, Challenge, Schlangen beschwören, Djemaa el Fna

Bevor es an die letzte und entscheidende Desert Challenge geht, machen wir noch einen kleinen Abstecher zu Einheimischen in einem Berberzelt. Man kann zwei Strecke von Marrakech nach Tahanout wähle, eine umfangreiche mit Sightseeing und eine kürzere, die tatsächlich nur 20 Minuten dauert, die vermeintliche Standardangabe aller Marokkaner, wenn man nach der Länge des Weges fragt. Ein kurzes Gespräch mit dem Berber, seiner Frau und dem Vater offenbart interessante Details über ihr Leben. Vor allem das junge Kamel sorgt für Begeisterung und bezaubernde Gruppenfotos.

Doch die Zeit drängt, die letzte Challenge führt uns durch den dichten Verkehr (wie sagt der Guide immer: "Hupen Sie! Hupen Sie!") zurück auf den Marktplatz in die Medina von Marrakech. Die typische Flöten-Musik im Hintergrund stimmt bereits ein. Wie wir bereits am ersten Tag unserer Desert-Challenge erleben konnten, wimmelt es auf dem Djemaa el Fna nicht nur von Menschen, es windet sich auch das eine oder andere Schuppenkriechtier und findet nicht selten seinen Platz am Hals von staunenden Touristen. Es muss nicht immer die Grubenotter des bösartigen Hassansins sein, manchmal tut es auch eine marktkübliche Speikobra. :-)

Die fünfte Challenge soll auch die finale Aufgabe für die Abenteuer-Teams werden: Wer legt sich eine Schlange um den Hals und sieht dabei nicht nur unverkrampft, sondern auch möglichst cool aus? Doch keine Sorge, natürlich handelt es sich dabei  nicht um giftige Exemplare ihrer Spezies, man kämpft nur gegen seine Urängste und seinen Ekel. Doch unsere Abenteurer kann nichts mehr abschrecken: völlig angstfrei lassen sich die Teilnehmer eine oder gar mehrere Schlangen um den Hals legen, die Faszination über die Tiere ist stärker. Sogar die Leiterinnen der Challenge lassen sich beherzt einen der schlanken Kriecher umlegen. Doch ganz ungefährlich ist es nicht, nur wenige Meter von unseren Füßen liegen drei giftige Vipern, vor denen unser Übersetzer voller Panik warnt, sie sind echt und man sollte sich ihnen nicht nähern, weil sie sonst blitzschnell zupacken. Das den Tieren die Giftdüsen entfernt würden, sei ein Gerücht, die Tiere würden dann eingehen. Wir wollen es nicht überprüfen. Doch der jugendliche Schlangenbeschwörer will sich beweisen und wagt einen übermutigen Tanz mit einer Kobra, bei dem er sich bei ihren Angriffen blitzschnell wegduckt. Uns ist das nicht geheuer, zuviel Respekt vor den Tieren und auch vor dem gewünschten Umgang mit ihnen lässt uns aufbrechen. 

In allen Richtungen verschwinden die Abenteuer auf dem Souk. Ein paar letzte Mitbringsel wie Ledertaschen, Wolltücher, Pantoffeln und Tajines werden auf dem Markt verhandelt und gekauft, bevor wir den Rückweg zum Riad antreten. Dort wartet nicht nur ein Abendessen, sondern auch die Preisverleihung auf die Abenteuerteams der Desert Challenge.

24
11
2010

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Exotisches aus der Tajine: bei der vierten Challenge wird es heiß!

Geschrieben von Gerold Marks, am 24.11.2010
Tags: Tajine, Marrekech, Kochen, Gewürze, Souk

Marokko lockt nicht nur mit Filmstudios, prächtigen Farben und Abenteuern, sondern auch mit köstlichen Speisen. So galt es auch für die Abenteuer-Teams auf ihr SchniPoSa (Schnitzel, Pommes, Salat) zu verzichten, und sich den heimischen Gewürzabenteuern hinzugeben. Und ihr ahnt es: für viele ist Kochen eine echte Herausforderung. Zeit für die vierte Challenge, frei nach dem Motto: Ich bin ein Prinz, ich habe das Recht auf einen Vorkoster!

In der unserer Prince of Persia- Desert- Kochchallenge gibt es neben dem Hantieren mit scharfen Messern gleich mehrere Schwierigkeiten zu meistern: Einkaufen der Speisen auf dem heimischen Markt, Zubereiten des Mittagsmahls in klassischem Kochgerät und Bestehen der Verkostung durch den Chefkoch unseres Riads. 

Doch der Reihe nach: Jedes Abenteuer-Team erhält eine Einkaufsliste für ein typisch marokkanisches Gericht, der Tajine. Tajine meint zweierlei: zum einen das klassische Gericht, zum anderen das dafür erforderlich aus Ton bestehende Kochgerät.

Doch vor dem Genießen die Arbeit: jedes Abenteuer-Team erhält eine Einkaufsliste für die benötigten Zutaten. Allerdings etwas trickreich: sie ist komplett auf Arabisch geschrieben. Bisher konnten sich unsere Abenteuer mit Englisch und Französisch ganz gut durchschlagen, doch nach drei Tagen kann man Landeskenntnisse doch erwarten. :-)

Und in der Tat haben sich die Teams den Gepflogenheiten des Landes schon sehr angepasst und pflegen das Dienstleistungsprinzip. Man gehe zum Markt, drücke dem Verkäufer die unleserliche Einkaufsliste in die Hand und beschleunige den Einkauf mit einen kleinen Trinkgeld. Der Händler zeigt wahre Effizienz: er annonciert lautstark die einzelnen Händler für Gemüse, Fleisch und Gewürze quer über den Markt und ordert die erforderlichen Mengen. In wenigen Minuten sind alle Zutaten zusammen, man zahlt den freundlichen Verkäufer und begibt sich mit der Beute zurück zur Kochstation. Fertig. Das Übersetzen der Zutaten mit dem Pons wäre deutlich langwieriger gewesen.

Zurück im Riad werden die Zutaten der Teams geprüft: Rindfleisch, Zwiebeln, Kartoffeln, Koriander, Oliven- sieht alles gut aus. Und doch gibt es große Unterschiede in den angeschleppten Mengen- Tajine wird also nicht gleich Tajine. 

In der Zubereitung zeigen sich alle Abenteuer-Teams durchaus begabt: beim Schälen, Raspeln, Zerteilen und Hacken kommt es zu keinen nennenswerten Verletzungen. Auch ohne Halbpension wären sie in der Wüste nicht direkt verhungert. Das Fleisch wird mit Gewürzen wie Salz, Safran und gemahlenem Kreuzümmel mariniert. In dieser Zeit kann auf einem passenden Tonstövchen der Tajine die Holzkohle bereits durchglühen. In der darauf sitzenden Tonschale werden die Zutaten nach erforderlichem Gargrad aufgeschichtet. Zunächst das Fleisch in Olivenöl, das am längsten braucht, dann die festen Gemüse wie Karotten und Kartoffeln, weiter oben Zucchini, Paprika und Tomaten. Alles natürlich kräftig und exotisch gewürzt mit den bunten Gewürzpülverchen, bei dem auch "Ras el Hanout", eine landestypische Gewürzmischung, die früher nur der namensgebende "Chef des Ladens" mischen durfte, nicht fehlt.

Der Fleisch-Gemüse-Gewürztopf wird schließlich mit einem konischen Tonzylinder zugedeckt. Das Beste an der Tajine: ist erstmal alles im Topf, kann sich einfach auf der Dachterrasse in der Sonne räkeln, man wartet einfach eine Stunde, bis sich das Essen von alleine zubereitet. Beim Garen wird das Wasser der Zutaten genutzt und alles gut geschmort. Das Fleisch wird so besonders zart, die Kräuter und Gewürze verströmen ihr gesamtes Aroma in die Gemüse, ein schmackhafter Fond sammelt sich in der Tonschale. Und während man die Sonne genießt, lässt einem der Duft aus der Tajine bereits das Wasser im Mund zusammenlaufen! Mjam, mjam!

Schließlich dürfen die Deckel gelüftet und die Ergebnisse bestaunt werden: trotz unterschiedlicher Mengen und Gewürzanteilen sehen alle Tajines wirklich köstlich aus. Doch können sie vor dem strengen Urteil des Chefkochs bestehen? Vorsichtig wird probiert: ist das Fleisch zart? Ist das Gemüse bissfest, aber durch? Sind die verschiedenen Gewürze in ihren Anteilen passend oder überlagert sich ein Geschmack? Vor allem das Team Holiday-Autos, sonst eher bekannt für Leipziger Allerlei, weiß zu begeistern. In ihrer Tajine stimmt alles, und sie haben ziemlich genau den Geschmack getroffen, den auch ein einheimischer Koch angelegt hätte.     

Bei dieser Challenge sind alle Sieger, werden die Mühen doch umgehend mit einem schmackhaften Mahl honoriert. Bei einem gemütlichen Essen auf der Dachterrasse unseres Riad Ilfoulki wird nun lecker gespeist, und man probiert hier und dort die Kochvarianten der anderen Teams. Das Kochen auf der Tajine hat begeistert, und so wird am Nachmittag auf dem Markt an mehren Ständen um den besten Preis für ein Tajine-Ensemble für zu Hause gefeilscht.    

23
11
2010

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Weltreise im Wüstensand: die Atlas-Filmstudios in Ouarzazate

Geschrieben von Gerold Marks, am 23.11.2010
Tags: Ouarzazate, Filmstudios, Prince of Persia, Drehort, Tag 3

Doch war das Wehrdorf noch nicht das Ende unserer Reise: die sagenhaften Atlas-Filmstudios in Ouarzazate warten einige Kilometer weiter mit eine Führung über die Filmsets auf uns. Es wundert nicht, dass das auf dem Filmgelände liegende Hotel „Oscar“ heißt, versteht man sich doch als Mollywood, also Marokkos Hollywood. Und das zu recht, mit jährlich 5-6 Produktionen sind die Studios gut ausgelastet. Und große Regisseure wie Ridley Scott, Oliver Stone, Martin Scorsese oder Mike Newell haben hier ihre Filme in Szene und ins richtige Licht gesetzt. Der Vorteil: das Land ist regensicher, die Sonnenscheindauer ist lang, so dass ein Drehtag voll ausgenutzt werden kann. Die Landschaft mit den Bergen im Hintergrund ist wunderbar. Und die Handwerker bauen geschickt eindrucksvolle Attrappen und Kulissen von Sets in riesigem Ausmaß. Wir begeben uns nicht nur auf eine Reise durch die Welt der Filme, sondern auch durch die Epochen und rund um die Welt, noch größer als das Reich der Perser.

Der erste in den Atlas Filmstudios gedrehte Film war die „Jagd nach dem Juwel vom Nil“ mit Michael Douglas, Kathleen Turner und Danny de Vito. Zu sehen gibt es noch das Kampfflugzeug-Modell der F16, das allerdings nie flog, sondern lediglich von einem VW-Käfer-Motor angetrieben rollte.

In einem buddhistischen Tempel erahnen wir die Gegenwart des jungen Dalai Lamas in Film Kundun von Martin Scorsese, der hier einen großen tibetischen Tempel errichtete.

 Wir verlassen Asien und gelangen auf unserer kleinen Weltreise gleich nach Rom. Ridley Scott filmte hier Gladiator mit Russel Crowe in der Hauptrolle. Die imposanten Tore der römischen Herrschafts-Stadt lassen Filmerinnerungen aufkommen. Gleich gegenüber liegen  kleine Gassen, die ebenfalls in Gladiator zu sehen waren. Wer denkt, dass die Mauern in örtlicher Handwerksweise errichtet wurden, irrt. Lediglich Gips und eine optisch perfekt gestaltete und auf entsprechendes Alter und Zustand getrimmte Oberfläche lassen die Illusion perfekt werden. Der Rest ist die Kameramagie des Kinos, die die Sets zum Leben erweckt. In den gleichen Kulissen filmte übrigens auch Mel Gibson seinen vieldiskutierten Film „Die Passion Christi“. Von Rom nach Jerusalem ist es also kein geografischer, sondern nur ein inhaltlicher Sprung, zumindest in den Atlas Filmstudios.

Endlich sehen wir auch das Set, weswegen wir eigentlich die Reise antraten: Prince of Persia. Zwar kein gewaltiger Herrschaftspalast, wie mancher hoffte, aber eine verwinkelte Gasse mit vielen kleinen Häusern. Dieses Set kann man in der Anfangssequenz des Films Prince of Persia sehen, als der junge Dastan vor den Soldaten des Königs flieht und sich mit ihnen eine packende Verfolgungsjagd kreuz und quer durch die Gassen und über die Strohdächer der Häuser liefert. Eine Leistung, die den König so sehr beeindruckte, dass er das junge und mutige Kind von der Straße als seinen Sohn adoptiert und ihn in den königlichen Palast aufnimmt- Dastan wird zum Prinzen, der Rest ist Geschichte.

Religiöses wurde in diesen Sets und der umgebenden Landschaft viel gedreht: von Bibel-Verfilmungen über Sönke Wortmanns Romanverfilmung „Die Päpstin“ bis hin zu den Kreuzzügen nach Jerusalem. Mit einem besonders beindruckenden Set wartet Ridley Scotts Film „Königreich der Himmel“ auf, in dem sich Orlando Bloom und Eva Green in das Jerusalem des 12. Jahrhunderts hineinversetzen. Dafür hat man in den Atlas Filmstudios Alt-Jerusalem aus dieser Zeit als Außen und Innenkulisse in 9 Monaten als große Festung in das Bergpanorama gebaut. Stolze 9 Millionen Dollar  verschlang diese monumentale Umsetzung des Sets!

Apropos groß: wir wandern ein wenig weiter und stehen vor einem großen Ägyptischen Tempel, der im Actionabenteuer „Die Mumie“ zum Einsatz kam. Auch hier verbirgt sich die Pracht aus Gips und rückwärtigen Stahlrohren. Dass die Ägypter nicht spinnen, beim Teutates, konnte man auch im Film Asterix und Obelix: Mission Cleopatra sehen. Wir dürfen auf dem Gelände des Atlas-Filmstudios den gigantischen Tempel von Luxor und die Miniatur-Ausgabe von Abu Simbel bewundern. Die Fassade ist besser erhalten als das ägyptische Original, allerdings darf man nicht auf die Rückseite gucken, wo das Gerüst aus Stahlstreben, Schilfrohren und jede Menge Gips zum Vorschein kommt.

Was uns allen nach dem Besuch des Filmstudios klar wurde: Film ist eine fantastische Illusion, bei der alles zusammen kommen muss. Die richtigen Schauspieler an den passenden Sets. Die packende Story in atemberaubender Landschaft. Spannende Abenteuer, Rührendes fürs Herz und ein bisschen digitale Effekte. Der Rest ist die Magie des Kinos.

Glücklich, aber auch ein bisschen erschöpft, schwingen wir uns in die Geländewagen und machen uns auf den Heimweg. Das Navi kennt unseren Heimatort zur Medina von Marrekech, da genügt beim Mio ein Knopfdruck für die richtige Route. Was allerdings noch schlimmer ist als eine 200 Kilometer-Fahrt durch die Serpentinenstrecken des Atlas, ist eine eine 200 Kilometer-Fahrt durch die Serpentinenstrecken des Atlas in der Dunkelheit, getrieben von rasenden LKWs und einheimischen Bussen mit schlechter Verbrennung und qualmenden Motor. Doch kommen wir heile ans Ziel, und wir werden in unserer Herberge Riad Ifoulki von einem fröhlichen Fest im Innenhof überrascht. So lassen wir den Abend mit Essen, Tanz und Musik ausklingen, und geben uns bis zum pünktlich zum Sonnenaufgang stattfindenden Gebet des Muezzins dem Schlaf hin. 

23
11
2010

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trickreiche Foto-Challenge im malerischen Wehrdorf

Geschrieben von Gerold Marks, am 23.11.2010
Tags: Tag 3, Ait Benhaddou, Ksar, Challenge

Etwas erschöpft von der anstrengenden Fahrt erreichen wir schließlich die Ausfallstraße zu unserem ersten Ziel, dem Ksar in Ait Benhaddou. Ein Ksar ist ähnlich wie eine Kasbah ein Wehrdorf, gehört allerdings nicht einer Familie, sondern wird von Berbern bewohnt. Ait Benhaddou war früher ein wichtiger Karawanenstopp zwischen Ouzarzate und Marrakech, so wundert es nicht, dass das „rötliche Stampflehm-Ensemble“ (O-Ton Reiseführer) besonders prächtig verziert ist. Die Lehmbauten gehören zum UNESCO-Welterbe, die sich um einen Erhalt und vorsichtige Restaurierung bemühen. Bekannt wurde das Ksar durch große Filmproduktionen, Szenen aus „Lawrence von Arabien“, „Alexander der Große“, „Gladiator“ und natürlich auch „Prince of Persia- Der Sand der Zeit“ wurden hier gedreht.

Nach der Überquerung eines kleinen Flusses gelangen wir zu den Eingangstoren des Wehrdorfes. Ein kleines Päuschen im Schatten unter den früchtetragenden Dattelpalmen bietet eine letzte Stärkung vor der anstehenden Challenge. In den engen Gassen der Festung hinauf, an den Berberhäusern vorbei, bis hin zur Festung auf dem Berg haben sich Relikte aus Prince of Persia versteckt. Die Challenge-Teilnehmer mussten mit ihren Kameras die Personen und Objekte finden und auf die Kamera bannen. Ist der Mann mit besonderer Kleidung Statist oder Prinz, vielleicht gehört das Kamel zu den Fundstücken, und wo mag sich der Dolch der Zeit versteckt haben? Besonders die Damen vom Team Salamander haben sich kreativ ausgetobt und ein Vielfaches der platzierten Fundstücke aufgespürt: diese Becher sind doch aus der Szene, in der Tamina Getränke beim Straußenrennen serviert! Und dieser fotografierte Sand stammt eindeutig aus der sagenumwobenen Sanduhr der Zeit! Ich würde mal sagen: Kreativ gewinnt.

Wir alle wurden mit einem sagenhaften Ausblick vom Berg über Ait Benhaddou belohnt. Und schließlich mit einer kleinen Rast mit Salat, Couscous und frisch gepresstem Orangensaft.

23
11
2010

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Kampf des Titanen mit den Schlangen

Geschrieben von Gerold Marks, am 23.11.2010
Tags: Geländewagen, Serpentinen, Atlas, Tag3

 

Die Götter sind nicht immer gnädig: als der Titan Atlas gegen seine Chefs rebellierte, war ihm vermutlich nicht klar, dass das auch Auswirkungen auf unseren heutigen Tag 3 der Desert Challenge haben wird. Zur Strafe gegen seinen Aufstand luden die Götter dem armen Atlas den Himmel auf die Schultern, den er von nun an tragen sollte. Doch schließlich ergab er sich seiner Last und bat darum versteinert zu werden. Die Götter verwandelten ihn in ihrer Gnade in das Atlas-Gebirge, das sich in drei Gebirgsketten durch Marokko zieht. Und auch heute noch den Himmel trägt, wie unsere Tageschallenges in Ait Benhaddou und Ouarzazate zeigen sollten. 
Holiday-Autos hat uns für die Tour Allrad-Geländewagen zur Verfügung gestellt, deren Nutzen wir heute zu schätzen lernen. Gut ausgerüstet mit dem Navigationssystem von Mio konnten wir sicher die Medina durch die engen Gassen verlassen und nicht nur die erwachende Stadt, sondern auch den quirligen Morgenverkehr bestaunen. Mit Hammeln vollbepackte Mopeds liefern sich ein Wettrennen mit den Mopeds, die Schulkinder drängen zum Unterricht. Vorbei an den neu gebauten Stadtvillen und Golfplätzen (links für die Wohlhabenden, rechts für den König) zieht es uns 200 km südöstlich von Marrakesch. 
Wir folgen dem Weg aus der Stadt, die Landschaft verändert sich. Von steinigen kargen Flächen, auf denen Ziegen mühevoll das letzte Grün knabbern, über imposante Kieferwälder und immer wieder Bergen mit steinigen oder grünen Tälern, mal tiefrot, mal grau, manchmal vom Wasser erodiert. An den Straßenrändern immer wieder die bekannten  Kakteen mit den orangenen bis roten Kaktusfeigen, die man auch bei uns manchmal auf dem Markt zu haben sind. Von den Straßenrändern springen plötzlich Einheimische mit kleinen Felsen in der Faust auf die Fahrbahn. Doch keine Sorge, es sind Verkäufer, die ihre Mineralien und Fossilien zum Verkauf bieten, aufgeschnittene Drusen mit Kristallen wie Quarze oder Amethysten. Manchmal etwas zu farbenfroh geraten, aber der Händler versichert empört die Echtheit der Schmucksteine.
Doch wer dachte, dass die Fotochallenge das große Abenteuer des Tages wird, hat die Serpentinen durch den mittleren Atlas deutlich unterschätzt. Mit unseren Pajero-Geländewagen (ja, ich weiß, was das Wort auf Spanisch bedeutet…) liegen wir glücklicherweise sicher auf der Straße. In Haarnadelkurven schrauben wir uns die Serpentinen hoch, das Mio-Navi lässt auf der Karte die Schrauberei schon ahnen! Immerhin gibt es zehn Berge über 4000 Meter im mittleren Atlas, so verwundert es auch nicht, dass irgendwann in einem kleinen Dorf eine Schranke mit der Hinweis auf die Schneegrenze den Weg sperrt. Zwar ist es in dieser Jahreszeit noch zu früh für Schnee, wie sich diese Bergtour allerdings mit rutschigen vereisten Straßen anfühlt, möchten wir eigentlich gar nicht wissen. Denn die Fahrbegrenzung ist mehr eine Markierung und die Abhänge sind gewaltig, dafür auch die Aussicht hervorragend. 
Warum nur der Weg über den versteinerten Titanen durch so viele Serpentinen führen muss! Ich bin mir nicht sicher, ob es am Thunfisch-Sandwich oder den Helgolandfahrt-ähnlichen Serpentinen in Kombination mit dem von den um die Ecke rasenden einheimischen  LKW-Fahrern auferlegten Fahrstil lag. Doch empfiehlt es sich immer, genügend Abstand zum Vordermann zu halten, falls dem mal schlecht werden sollte und sich spontan bei voller Fahrt aus dem Seitenfenster übergeben muss. Spart Reinigungsmittel auf der Frontscheibe! :-)

Die Götter sind nicht immer gnädig: als der Titan Atlas gegen seine Chefs rebellierte, war ihm vermutlich nicht klar, dass das auch Auswirkungen auf unseren heutigen Tag 3 der Desert Challenge haben wird. Zur Strafe gegen seinen Aufstand luden die Götter dem armen Atlas den Himmel auf die Schultern, den er von nun an tragen sollte. Doch schließlich ergab er sich seiner Last und bat darum versteinert zu werden. Die Götter verwandelten ihn in ihrer Gnade in das Atlas-Gebirge, das sich in drei Gebirgsketten durch Marokko zieht. Und auch heute noch den Himmel trägt, wie unsere Tageschallenges in Ait Benhaddou und Ouarzazate zeigen sollten. 


Holiday-Autos hat uns für die Tour Allrad-Geländewagen zur Verfügung gestellt, deren Nutzen wir heute zu schätzen lernen. Gut ausgerüstet mit dem Navigationssystem von MIO konnten wir sicher die Medina durch die engen Gassen verlassen und nicht nur die erwachende Stadt, sondern auch den quirligen Morgenverkehr bestaunen. Mit Hammeln vollbepackte Mopeds liefern sich ein Wettrennen mit den Mopeds, die Schulkinder drängen zum Unterricht. Vorbei an den neu gebauten Stadtvillen und Golfplätzen (links für die Wohlhabenden, rechts für den König) zieht es uns 200 km südöstlich von Marrakesch. 

Wir folgen dem Weg aus der Stadt, die Landschaft verändert sich. Von steinigen kargen Flächen, auf denen Ziegen mühevoll das letzte Grün knabbern, über imposante Kieferwälder und immer wieder Bergen mit steinigen oder grünen Tälern, mal tiefrot, mal grau, manchmal vom Wasser erodiert. An den Straßenrändern immer wieder die bekannten  Kakteen mit den orangenen bis roten Kaktusfeigen, die man auch bei uns manchmal auf dem Markt zu haben sind. Von den Straßenrändern springen plötzlich Einheimische mit kleinen Felsen in der Faust auf die Fahrbahn. Doch keine Sorge, es sind Verkäufer, die ihre Mineralien und Fossilien zum Verkauf bieten, aufgeschnittene Drusen mit Kristallen wie Quarze oder Amethysten. Manchmal etwas zu farbenfroh geraten, aber der Händler versichert empört die Echtheit der Schmucksteine.


Doch wer dachte, dass die Fotochallenge das große Abenteuer des Tages wird, hat die Serpentinen durch den mittleren Atlas deutlich unterschätzt. Mit unseren Pajero-Geländewagen (ja, ich weiß, was das Wort auf Spanisch bedeutet…) liegen wir glücklicherweise sicher auf der Straße. In Haarnadelkurven schrauben wir uns die Serpentinen hoch, das Mio-Navi lässt auf der Karte die Schrauberei schon ahnen! Immerhin gibt es zehn Berge über 4000 Meter im mittleren Atlas, so verwundert es auch nicht, dass irgendwann in einem kleinen Dorf eine Schranke mit der Hinweis auf die Schneegrenze den Weg sperrt. Zwar ist es in dieser Jahreszeit noch zu früh für Schnee, wie sich diese Bergtour allerdings mit rutschigen vereisten Straßen anfühlt, möchten wir eigentlich gar nicht wissen. Denn die Fahrbegrenzung ist mehr eine Markierung und die Abhänge sind gewaltig, dafür auch die Aussicht hervorragend. 


Warum nur der Weg über den versteinerten Titanen durch so viele Serpentinen führen muss! Ich bin mir nicht sicher, ob es am Thunfisch-Sandwich oder den Helgolandfahrt-ähnlichen Serpentinen in Kombination mit dem von den um die Ecke rasenden einheimischen  LKW-Fahrern auferlegten Fahrstil lag. Doch empfiehlt es sich immer, genügend Abstand zum Vordermann zu halten, falls dem mal schlecht werden sollte und sich spontan bei voller Fahrt aus dem Seitenfenster übergeben muss. Spart Reinigungsmittel auf der Frontscheibe! :-)

 

22
11
2010

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Challenge Zwei: Kamelrennen durch die Palmerie

Geschrieben von Gerold Marks, am 22.11.2010
Tags: Marrakech, Challenge 2, Kamelrennen

Nach dem kleinen Imbiss am Rande des Marktplatzes wartete die nächste Challenge auf die mutigen Abenteurer. Holiday-Autos sorgte dafür, dass wir zu unserem nächsten Abenteuer gelangen und stellte jedem Abenteuer-Team einen PS-starken Geländewagen  zur Verfügung. Mühelos trägt uns die PS-Kutsche aus der Medina zu einem Palmenhain. Die Palmerie ist allerdings nicht zum Ausruhen oder Dattelpflücken gedacht, sondern ein Rennplatz. Schon bald machten sich die Geräusche aus dem Hintergrund bemerkbar: kräftiges Röhren verrät die Gruppe der Kamele, mit denen das Wettrennen durchgeführt wird.

Nicht nur das Reiten der Wüstenschiffe ist das schwierige, vor allem das Ruckartige Aufstehen und Niederlegen der großen Tiere ist ein spannender Moment. Ruckartig erhebt sich das Tier erst nach vorn um den Reitern dann 90 Grad in die andere Richtung zu hieven. Passend umgekleidet stehen die Challenger bereit, um auf ihrem Kamel vom Startpunkt zur Ziellinie und zurück zu rennen. Möglichst schnell und dabei doch möglichst elegant. Aufsteige, Losrennen, umdrehen und zurück. Für unsere erfahrenen Wüstenprofis kein Problem, sie meistern die Aufgabe tadellos, so dass nur wenige Sekunden über den Sieg entscheiden. Als Belohnung drehen wir noch ein paar Runden mit den Wüstentieren auf der Palmerie und ahnen, wie beschwerlich eine lange Reise durch die Wüste sein mag. Aber es macht locker in der Hüfte.

Am Abend erwartet und ein leckeres Mahl in unserem Riad, es gibt eine Gemüsesuppe, Lamm aus der Tajine und eine Art knusprigen Mandelcrepes. Genau das Richtige für süße Träume. 

22
11
2010

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Buntes Treiben auf dem Marktplatz

Geschrieben von Gerold Marks, am 22.11.2010
Tags: Djemaa el Fna, Marrekech, Markt

Schließlich führt uns der Weg auf den großen Marktplatz, den Djemaa el Fna. Das pulsierende Herz der Stadt birgt schon tagsüber eine große Ansammlung von Ständen, am Abend wird es zum Freilufttheater- und Restaurant. Am Platz stehen zahlreiche Taxis und Pferdekutschen, an den Rändern des Platzes die Touristen-Cafés, dicht gefüllt mit Schaulustigen beim einem Glas Pfefferminztee.

Der Tourist wird hofiert und mitunter geneppt, aber das alles gehört zum Schauspiel. An den zahlreichen Saftständen gibt es für 4 Dirham einen frisch gepressten Orangen- oder Grapefruitsaft. Damen bemalen die Hände der Touristinnen mit mehr oder weniger traditionellen Mustern in Henna. Ältere Männer verkaufen auf Decken ausgebreitet zahlreiche getrocknete Pflanzen, Knollen und sogar getrocknete platte Igel- Zutaten für wirkungsvolle Medizintränke. Was kann man dem Tourist für ein aufregendes Foto noch bieten? Da kommen die lebenden Tiere ins Spiel. Affen an der Leine, die für ein Entgelt auf dem Arm des Zahlungswilligen posieren. Die Mutigen tauschen den Affen gegen eine Schlange, die einem die Händler eins, zwei, fix um die Schultern legen. Natürlich ist ein Honorar fällig, mit Foto oder ohne. Im Hintergrund spielen die Schlangenbeschwörer auf ihren Flöten die typische Musik, die die Schlangen zum Tanzen bringen soll- Kenner wissen, dass die Bewegung der Flöte die Bewegung der Schlange beeinflusst. Zu allem mischen sich die knatternden Mopeds, das Gewusel der Straßen, das Handeln der Geschäftigen mit den Touristen. Wer noch nicht in Marrekech war, hat es nicht erlebt. 

22
11
2010

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Erste Challenge: Filmreife Verfolgungsjagd auf dem Souk

Geschrieben von Gerold Marks, am 22.11.2010
Tags: Tag 2, Souk, Medina, Challenge,

Für unsere erste Challenge begeben wir uns in die Medina, der Altstadt von Marrakech. Mitten hinein in das quirlige Treiben der Souks, der vielen Stände und Händler, an denen allerlei Waren angeboten werden: frische Früchte, Kleidung, Lederwaren, Pantoffel, Spielzeuge, Kräuter und Gewürze, Kosmetik, Datteln und vieles mehr. Wir entdecken ein Kino mit Bollywood-Programm, das in Marokko sehr beliebt ist. Unser Weg führt uns am großen Marktplatz vorbei, tiefer in die Marktstraßen. Zeit für die erste Aufgabe! Unsere Abenteuer-Teams, die aus je zwei Personen bestehen, sollen eine Szene aus Prince of Persia nachspielen. Und das nicht im Filmstudio, sondern mitten im Markttreiben vor allen Geschäftsleuten und Passanten! Ein Abenteurer übernimmt die Rolle des edlen Prinzen Dastan, bzw. der schönen Prinzessin Tamina, die den mystischen Dolch der Zeit bewahren und vor dem Bösen schützen. Der zweite Abenteurer übernimmt die Rolle des bösartigen und gefährlichen Hassansins, der den Dolch der Zeit entreißen und rauben will. Schon in der Vorbereitung ziehen wird die Blicke auf uns. Als schließlich die Kampfszene und dem Dolch beginnt, verstummt das ganze geschäftige Treiben auf dem Markt, es wird plötzlich still, als alle dem aufregenden Treiben folgen. Mit einer wilden Verfolgungsjagd quer über den Markt über Olivenfässer endet die nachgestellte Szene. Mit lautem freudigem Jubel honorieren die Standbesitzer die Leistung der Challenge-Teams, die doch recht filmreif ausgesehen haben muss. Vor lauter Freude über den gelungenen Auftritt vergessen wir ganz mit einem Hut nach Spenden zu fragen, das hätte sonst vermutlich jeder Straßengaukler in der Medina getan. Stattdessen zahlen wir dem Oliven-Mann noch eine Entlohnung für die bereitgestellten Oliven-Fässer. Übrigens eine Lektion, die wir noch lernen: alles ist eine Dienstleistung, für die man Geld verlangen kann. Und die Marokkaner sind deutlich erfahrener und besser im Handeln als wir. 

22
11
2010

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morgendliche Stärkung auf der Dachterasse

Geschrieben von Gerold Marks, am 22.11.2010
Tags: Tag 2, Marrakech, Frühstück

Die Nacht war für manchen viel zu kurz! Statt Träumen aus 1000 und einer Nacht erwartete manchen Schlafentzug aufgrund durch die Stadt streunende Hunde. Pünktlich zum Tagesanbruch rief der Muezzin von der nahegelegenen Moschee. 

Nicht nur die Stadt erwacht nach und nach, auch die Teilnehmer der Desert Challenge finden sich allmählich auf der Dachterrasse zu einem frühen Frühstück mit knusprigem Brot, frisch gepresstem Orangensaft, Omelette und Früchten.

Die Sonne arbeitet sich langsam in den Himmel und lässt sie Schönheit des kommenden Tages erahnen. Das Treiben in den Gassen der Medina nimmt zu, über den Dächern der Stadt herrscht eine himmlische Ruhe, die allein vom Gesang der Vögel im Orangenbaum unterbrochen wird. 

Als erste Challenge des Tages wartet die Übernahme der Geländewagen auf uns!

21
11
2010

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Freundlicher Empfang in Marrakech

Geschrieben von Gerold Marks, am 21.11.2010
Tags: Tag 1, Marrakech, Ankunft

Der Flieger der königlich marokkanischen Airline hat uns sicher an unser Ziel gebracht: Marrekech! Spät am Abend sind wir in der Königsstadt gelandet, haben Ausweiskontrolle und Zoll absolviert, wenn man auch auf eine besonders umfangreiches Fotoausrüstung mit Fragen reagiert.

Angenehme 13 Grad Lufttemperatur lassen den Abend frisch werden, aber die Vorfreude auf Sonne ist groß. 

Nach einer Fahrt durch die nächtliche Stadt vorbei an endlosen Mauern in der typischen Pissee-Technik wurden die Gassen schließlich immer enger, bis wir endlich bei unserem Quartier in der "Straße des Bürgermeisters" ankamen. So herkömmlich die Gassen, so wunderbar eröffnet sich unser Riad, ein Stadtgarten im Inneren einer Hausanlage, dessen Besitzer Peter uns herzlich empfing.

Zur Begrüßung bekamen wir einen traditionellen Pfefferminz eingeschenkt, der in hohem Bogen aus der Kanne in die Gläser gefüllt wird, damit er schäumt. Und wem das nicht süß genug war, konnte sich am typischem Gebäck laben.

Müde, glücklich und voller Neugier betten wir uns zur Nachtruhe, nachdem wir über Treppchen, Etagen und verwinkelte Ecken unsere charmant hergerichtete Zimmer bezogen. Sogar frische Rosen gab es auf den Zimmern.

Allen daheim gebliebenen wünschen wir eine gute Nacht und ruhen ein letzte mal vor unseren aufregenden Desert Challenges.     

21
11
2010

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Macht euch bereit -die Desert-Challenge startet!

Geschrieben von Gerold Marks, am 21.11.2010
Tags: Desert Challenge, Prince of Persia, Abflug

Die Abenteurer haben den Ausgangshafen ihrer Erkundungen gesammelt erreicht! Nach der strengen Kontrolle unter den Augen der lokalen Bediensteten des heimischen Großwesirs konnten alles Reisegepäck und Handelswaren ihrer Bestimmung übergeben werden. Etwas aufregend dürfte der nächtliche Ritt auf dem überdachten fliegenden Teppich werden, den wir schon in wenigen Minuten erklimmen.

Und dann vergeht die Zeit bis zum Eintreffen in antiken Zeiten wie im Fluge.  

Wir sind bereit. Leider können nicht alle die Reise antreten, zwei Abenteurer haben es nicht zum Stützpunkt geschafft. Wir wünschen ihnen alles Gute!  

 

Mit etwas Glück könnt ihr schon morgen früh die ersten Impressionen aus dieser Bild-Wunderkiste bestaunen.

Salam Aleikum!

 

 

15
11
2010

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Warum Persien in Marokko liegt - wenn sich Drehort und Handlungsort unterscheiden

Geschrieben von Gerold Marks, am 15.11.2010
Tags: Drehort, Persien, Marokko

Nicht immer sind die Orte, die wir auf der großen Leinwand sehen auch die Orte, an denen die Handlung des Films spielt. Manchmal stehen politische Indikatoren dagegen, mal sprechen logistische Gründe der Produktion für ein unterschiedliches Drehland. Unsere deutschen Winnetou-Filme spielen zwar in den USA, wurden aber in Jugoslawien gedreht, dass war einfach näher dran und sah glaubwürdig ähnlich aus. Aber wer hätte gedacht, dass man den in Russland spielenden Klassiker Dr. Schiwago mit Mengen von Kunstschnee in Spanien drehte?

Für die "Bourne"-Filme mit Matt Damon wurde Berlin zu Moskau umfunktioniert. Für die Straßenzüge hat man schönste Plattenbau-Architektur gefilmt, Supermärkte hat man komplett mit gefakten russischen Produkten umgestaltet- großer Aufwand aber auch Spaß für die Ausstatter.  

Der auf der Berlinale 2010 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnete Film "Der Ghostwriter" wurde in Teilen auf Sylt gedreht. Die literarische Vorlage des Film spielt übrigens in einer amerikanischen Küstenstadt auf der Insel Martha’s Vineyard. Sylt diente bei den Filmaufnahmen als Double dieses berühmten Eilands an der Ostküste, da Regisseur Roman Polanski aufgrund eines Einreiseverbots nicht in den USA drehen konnte. Die Naturkulisse und das Klima der beiden Inseln sind sehr ähnlich. Damit die Nordseeinsel das Flair von Neuengland auch glaubhaft darstellte, dekorierte man ganze Straßenzüge und Fassaden um. Die Mautstraße im Listland, die dem Verlauf des Ellenbogens folgt, wurde in eine für die Ostküste der USA typische Landstraße mit einer überirdischen Telefonleitung verwandelt. Auch der Hafen von List wurde amerikanisch, indem man Schilder austauschte und Schiffsnamen übermalte.

Und wer in Geografie oder auf Google Maps ein bisschen aufgepasst hat, weiß natürlich, dass Persien nicht in Marokko liegt, auch wenn dass das Reiseziel der Desert-Challenge ist. Was man unter dem persischen Reich und seinen Territorien versteht, liegt heute geografisch im historischen Kernland des Iran. Und die iranische Regierung ist nur so mäßig begeistert, wenn amerikanische Filmstudios einen Blockbuster drehen wollen.

Man brauchte also einen Ort, der sowohl optisch die unterschiedlichen Landschaften Persiens mit fantastischen Städten, endlosen Wüsten und riesigen Gebirgen darstellen kann. Und zum anderen eine entsprechende filmorientierte Logistik verfügt. Marokko erwies sich als perfekte Wahl. In der Filmstadt Ouarzazate befinden sich mehrere Filmstudios, darunter die Atlas Corporation Studios, die 1983 vom Hotelier Mohamed Belghmi gegründet wurden. Zu den bekanntesten Filmen, die in Ouarzazate gedreht wurden, gehören zahlreiche Bibel- und Monumentalverfilmungen, darunter Filme wie Gladiator, Kundun, Asterix und Obelix: Mission Kleopatra, Lawrence von Arabien, Königreich der Himmel und eben Prince of Persia: Der Sand der Zeit. 

Auch Produzent Jerry Bruckheimer ist begeistert von Marokko:

„Es ist sinnvoll, einen Film über die antike Welt in Marokko zu drehen“, erklärt Bruckheimer. „Denn dort existieren das sehr Alte und das Moderne nebeneinander. Obwohl schicke Restaurants, elegante Clubs und kleine Luxushotels überall in Marrakesch aus dem Boden schießen, bearbeiten Kunsthandwerker in der Medina ihre Produkte noch mit der Hand, so, wie es seit Tausenden von Jahren schon Tradition ist. Außerhalb der Städte ist das Leben in den Bergen, Tälern, Ebenen und Wüsten Marokkos noch ursprünglicher. Weil bereits so viele Filme dort gedreht wurden, ist eine großartige Infrastruktur mit qualifizierten Technikern und Arbeitern vorhanden, und darüber hinaus ist die marokkanische Regierung sehr hilfsbereit. Marokkaner sind großartige Handwerker. Wir haben viele für unseren Film engagiert und sie haben Erstaunliches geleistet.“

Wie das Filmland Marokko genau aussieht, könnt ihr schon in einer Woche hier auf dem Prince of Persia - Desert Challenge-Blog bewundern. 

10
11
2010

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Abenteurer gefunden! Die Teilnehmer der Desert Challenge stehen fest

Geschrieben von Gerold Marks, am 10.11.2010
Tags: Challenge, Countdown,

Schon bald geht es los! In wenigen Tagen brechen mutige und unerschrockene Abenteurer in das Land der Wüsten auf. Vielen Dank für eure zahlreichen Bewerbungen, ihr habt es der Jury nicht leicht gemacht. Doch nun ist es soweit, die Abenteuer-Teams stehen fest. Und bereiten sich vermutlich in kleinen Trainingscamps auf ihre Aufgaben in Marokko vor. Doch natürlich wird noch nicht verraten, welche Rätsel gelöst und welche Hürden überwunden werden müssen. 

Natürlich wäre es hilfreich sich den Film Prince of Persia - Der Sand der Zeit noch einmal anzusehen. Aber im Staub des Sandes hilft letztlich bei den Challenges nur das Können. Da unterscheidet sich der echte Wünstensohn von der Couchpotato. :-)

Seid dabei, wenn wir euch live und aktuell ab dem 21.11. von der Desert Challenge berichten! Aus Marokko, live von den original Drehorten des Films. Es lohnt sich täglich vorbei zu schauen. Und in den nächsten Tagen gibt es einen kleinen Countdown zum Vorfreuen.

 

Die Wüste ruft!

06
10
2010

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Prince of Persia erobert die Spitzenplätze der DVD und Blu-ray-Charts!

Geschrieben von Gerold Marks, am 06.10.2010
Tags: DVD, Blu-ray, Charts

Nun, eigentlich hatte ich auch nichts anderes erwartet: "Prince of  Persia: Der Sand der Zeit" ist letzte Woche endlich auf DVD und Blu-ray erschienen. Problemlos setzt sich PoP an die Spitze der deutschen Verkaufscharts- und stößt den König der Diebe Robin Hood von Platz 1.

Sowohl als DVD und als Blu-ray dominieren Prinz Dastan und Prinzessin Tamina das Heimkino. Die umfangreiche BD-3Disc-Edition mit beigelegter Blu-ray, DVD und Digital Copy belegt nochmals Platz 3 in den Blu-ray-Charts.

Mehr Abenteuer fürs Heimkino geht wirklich nicht! 

30
09
2010

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Das Warten hat ein Ende! Ab heute ist Prince of Persia : Der Sand der Zeit auf DVD und Blu-ray erhältlich!

Geschrieben von Gerold Marks, am 30.09.2010
Tags: DVD, Blu-ray, Verkaufsstart, Prince of Persia: Der Sand der Zeit

Oft wünscht an sich sie Zeit beeinflussen zu können, sie ein wenig zurück zu drehen oder den Moment auszudehnen. Manchmal wünscht man sich aber auch nach vorne in die Zeit zu springen, damit man nicht so lange warten muss. Heute hat das Warten ein Ende: endlich ist Prince of Persia - Der Sand der Zeit auf DVD und Blu-ray erschienen!

Geht mit Prinz Dastan und Prinzessin Tamina auf die abenteuerliche Reise, bekämpft das Böse und die Gier- und rettet die Menschheit vor dem alles auslöschenden Sand. Gleich in drei unterschiedlichen Fassungen könnt ihr euch Bruckheimers Blockbuster ins Heimkino holen. Neben der normalen DVD-Edition ist der Film natürlich auch auf Blu-ray erhältlich, wie es sich für bildgewaltige Filme gehört. Kleiner Bonus: auf der Blu-ray ist auch eine Digital Copy des Films enthalten, mit der man den Film z.B. auf den Computer, den Multimediaplayer oder auch das iPhone transferieren und gucken kann. Als Special Edition ist Prince of Persia: Der Sand der Zeit mit 3 Disks erschienen, dort bekommt ihr die DVD, die Blu-ray und die Digital Copy. Sozusagen zukunftssicher für alle Player und Geräte.Die Laufzeit beträgt 111 Minuten, der Film hat eine FSK von 12 Jahren. 

Ihr solltet auch dringend den Beileger beachten, der der DVD und der Blu-ray beiliegt: der Aufruf für die Desert Challenge. Denn weiterhin werden Abenteurer für die Prince of Persia Desert Challenge gesucht, die auf den Spuren des Films ihr Geschick und Können unter Beweis stellen. Auf dem Flyer gibt es erste Hinweise zu Hotel, den Stationen der Reise, den Partner und den sagenhaften Preisen, die ihr abräumen könnt.     

Übrigens: So eine Fernbedienung ist wie ein magischer Dolch der Zeit- drückt man an der richtigen Stelle, wird das Geschehene zurückgespult, und es ereignet sich erneut. Wer keinen Dolch der Zeit hat: einfach mal zu Hause mit der Prince of Persia-DVD ausprobieren. ;-)

24
09
2010

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Wusstet ihr schon? Jede Menge Fun Facts zu den Dreharbeiten von Prince of Persia - Der Sand der Zeit

Geschrieben von Gerold Marks, am 24.09.2010
Tags: Dreharbeiten, Produktion, Fun-Facts

Prince of Persia: Der Sand der Zeit ist ohne Frage ein beeindruckendes Stück Kino. Doch nicht nur die Geschichte weiß zu begeistern, bereits von den Dreharbeiten gibt es allerlei Wissenswertes zu berichten. Hier hab eich ein paar sehr interessante Fun Facts für euch- für alle, die schon immer wissen wollten, was der Snake Dude so am Set macht... ;-)

  

HOHES ZIEL

Der erste Drehort für PRINCE OF PERSIA – DER SAND DER ZEIT war das Bergdorf Oukaimden. Es liegt mitten im Atlasgebirge, auf einer Höhe von 2.494 Metern, umgeben von Siedlungen hier heimischer Berberstämme. Schauspieler und Crewmitglieder mussten sich zunächst an die klimatischen Gegebenheiten anpassen, bevor sie die anstrengenden Actionsequenzen, die hier gedreht werden sollten, in Angriff nehmen konnten.

 

DER SAND DER ZEIT – IN DER TAT

Das Produktionsteam kämpfte gegen heftige Sandstürme, die in Little Fint, etwas außerhalb der marokkanischen Provinzhauptstadt Ouarzazate, tobten.

 

HITZE

 Während der Dreharbeiten in Marokko stiegen die Temperaturen auf 37 Grad und darüber. Riesige klimatisierte Zelte wurden auf dem Gelände einer Schule, des Lycée Hassan II in Marrakesch, errichtet. Eines davon hatte die Ausmaße eines Footballfelds – hier wurden die Statisten eingekleidet und von den Haar- und Make-up-Teams vorbereitet. Im Zelt daneben wurde ausschließlich gewaschen und getrocknet. Am letzten Drehtag in Marokko, bei den Sanddünen von Merzouga außerhalb von Erfoud, kletterte das Thermometer auf unglaubliche 51 Grad. Gregoire Mouveau, zuständig für Logistik und Versorgung, berichtet, dass das Team während der Dreharbeiten in Marokko 1.114.894 Flaschen Wasser verbrauchte.

 

WARNUNG

Typische Warnhinweise, die auf den täglichen Drehplänen in Marokko ausgegeben wurden, sahen in etwa so aus: BITTE HEUTE AUF DEM SET KEINESFALLS DEN STRAUSS BERÜHREN oder ACHTUNG – AN DIESEM DREHORT KANN ES UNTER STEINEN UND IN DER NÄHE VON FELSEN SCHLANGEN UND SKORPIONE GEBEN. VORSICHT IST GEBOTEN.

 

GROSS WIE EIN DORF

In Marokko arbeiteten 1.350 Cast- und Crewmitglieder am Film mit, darunter 800 Einheimische. Zählt man die 500 Crewmitglieder dazu, die für die Postproduktion  verpflichtet wurden, beläuft sich die Gesamtzahl für Schauspieler und Crewmitglieder auf über 1.850.

 

SNAKE DUDE

Ein ortsansässiger Marokkaner wurde dafür engagiert, die Drehorte in der Wüste von Schlangen und Skorpionen zu befreien. Zu erkennen war er leicht – an seinem T-Shirt mit dem Aufdruck „Snake Dude“. 

 

WAHRZEICHEN DER WÜSTE

Der Marktplatz und die Stadttore von Nasaf wurden in unmittelbarer Nähe des befestigten Ortes Ait-Ben-Haddou errichtet, der zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. In Ait-Ben-Haddou selbst aber wurde baulich nichts verändert. 

 

DIVERSE DOLCHE

Etwa zwanzig unterschiedliche Ausführungen wurden für den Dolch hergestellt, der den Sand der Zeit in sich trägt. Das reichte von der „Heldenversion“ aus Stahl bis zu den Latexausführungen, die in den Stuntsequenzen verwendet wurden.

 

STRAUSSENRENNEN UND EINE ROMANZE

Abgesehen von der Sequenz, die für PRINCE OF PERSIA – DER SAND DER ZEIT entstand, gibt es in der Filmgeschichte nur eine einzige andere Sequenz mit einem Straußenrennen. Sie wurde ebenfalls für eine Disney-Produktion gedreht, für Ken Annakins Robinsonade DSCHUNGEL DER 1000 GEFAHREN („Swiss Family Robinson“, 1960). Dabei war die Szene, in der Alfred Molina als Scheich Amar seinen Lieblingsstrauß auf den langen Hals küsst, komplett improvisiert, stand so nicht im Drehbuch: „Ich dachte, entweder pickt er mir das Auge raus oder ich komme mit einem witzigen Gag ungestraft davon“, erinnert sich Molina.

 

DIREKT ZUM ORIGINAL

Als Berater für die Parkourszenen des Films wurde kein Geringerer als der Erfinder dieses Sports verpflichtet: der Franzose David Belle.

 

EIN ZAHLENSPIEL

Das Außenset der Stadt Alamut wurde nach einem Entwurf von Wolf Kroeger an den 700 Jahre alten Mauern des Dorfes Tamesloht entlang errichtet, das etwa 20 Kilometer südwestlich von Marrakesch liegt. 350 Crewmitglieder bauten dieses Set auf. Über 48 Kilometer Gerüststangen und 400 Tonnen Gips wurden dafür benötigt. Die farbenprächtigen Fresken und Wandmalereien, die dieses Set schmückten, entstanden in einem Zeitraum von sieben Wochen. In der berühmten Bond-Halle in den Pinewood Studios wurde schließlich, ebenfalls nach einem Entwurf von Wolf Kroeger, das östliche Stadttor von Alamut aufgebaut. Dafür benötigte man 3.000 Holzplatten im Format 2,4x1,2 Meter, außerdem 21.336 laufende Meter Bauholz in den Maßen 7,6x2,5 Zentimeter und 40 Tonnen Gips zum Formen. Die Bauzeit war mit 14 Wochen relativ kurz.

 

BEWAFFNET UND GEFÄHRLICH

Waffenschmied Richard Hooper und sein Team stellten 3.500 Waffen und Accessoires her, darunter Schwerter, Schilde, Speere, Äxte, Bögen, Pfeile, Köcher, Bogentaschen, Dolche und Hassansin-Waffen.

 

EPIC A.D. -  ALTER ASSISTANT DIRECTOR

Ein paar Tage lang arbeitete in den Pinewood Studios auch der legendäre 1. Regieassistent Michael Stevenson am Film mit. Er kennt sich aus mit Epen, gehörte er doch unter anderem zu den Crews von LAWRENCE VON ARABIEN („Lawrence of Arabia“, 1962), DER UNTERGANG DES RÖMISCHEN REICHES („The Fall of the Roman Empire“, 1964), Doktor Schiwago („Doctor Zhivago“, 1965), Der Angriff der leichten Brigade („The Case of the Light Brigade“, 1968) und BARRY LYNDON („Barry Lyndon“, 1975).

 

KISTEN VOLLER KOSTÜME

Mehr als 7.000 Kostüme wurden von Kostümdesignerin Penny Rose und ihrem Team für den Film entworfen und hergestellt. Das übertrifft sogar den Aufwand der PIRATES OF THE CARIBBEAN-Filme, bei denen sie ebenfalls für die Kostüme verantwortlich war.

 

TEXTILE TRICKS

Für die Patchwork-Outfits, die Alfred Molina als Scheich Amar trägt, wurden indische Tagesdecken zusammengenäht. Die Fetzen-Optik, mit der die unterschiedlichen textilen Strukturen sichtbar werden, erreichte man dadurch, dass man mit einer Käsereibe über die Kostüme rieb. Andere Kostüme wurden künstlich gealtert, indem man sie in einen mit Steinen gefüllten Zementmischer steckte.

 

MULTIKULTI-KOSTÜME

Kostümdesignerin Penny Rose ging weltweit auf Entdeckungsreise, um passende Stoffe für die Filmkostüme zu finden. Fündig wurde sie unter anderem in Indien, Thailand, Italien, Frankreich, Malaysia, China, Großbritannien und natürlich auch in Marokko.

 

DES ONKELS NEUE KLEIDER

Nicht Tamina, gespielt von der wunderschönen Gemma Arterton, wechselt im Film am häufigsten ihre Outfits. Diesen Rekord stellt Nizam auf, den Sir Ben Kingsley verkörpert.

20
09
2010

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Auf die Wüste fertig los! Die Bewerbungsphase zur Desert Challenge startet!

Geschrieben von Gerold Marks, am 20.09.2010
Tags:

So verehrte Wüstensöhne und Prinzessinentöchter, das Warten hat endlich ein Ende! Seit heute könnt ihr euch für das Abenteuer des Jahres bewerben- absolviert die ultimative Desert-Challenge zu den aufregenden original Schauplätzen des Blockbusters Prince of Persia!

Ausgehend von der Hauptstadt Marokkos führt uns der Weg in die Wüste: Von Marrakesch geht es mit dem Geländewagen auf eine viertägige Tour durch atemberaubende Landschaften und mystische Stätten.

Habt ihr das Zeug zum Wüstenkönig? Messerwerfen, Schlangenbeschwören und Kamelreiten werden natürlich als Grundeignung vorausgesetzt...  ;-)

Registrieren ist ganz einfach: geht auf diese Seite und meldet euch zusammen mit dem Teampartner an. Ihr müsst noch entscheiden, für welchen Sachpartner ihr an den Start gehen wollt- Holiday Autos, Mio, Salamander, Sigma oder Videoload. Nun sind wir natürlich auf die Begründung gespannt- warum wollt ihr auf die Desert Challenge gehen? Seid kreativ und textet was der Dschinn hergibt. Abschicken und die Bewerbung ist bei uns.    

Bewerbungsschluss ist der 24. Oktober 2010!

 

Und nicht vergessen, die Spur führt uns in den Sand!

10
09
2010

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Prince of Movies: Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer

Geschrieben von Gerold Marks, am 10.09.2010
Tags: Jerry Bruckheimer, Produzent, Portrait, Filmografie

Wenn im Vorspann eines Films an einer Straße ein Blitz in einen Baum einschlägt, kann man sich auf großes Kino auf der Leinwand freuen. Denn das Logo von Jerry Bruckheimer Films ist als Marke so bekannt wie der Name des Produzenten selbst, der für absolutes Blockbuster-Kino steht.

Auch Prince of Persia : Der Sand der Zeit ist eine Produktion von Jerry Bruckheimer, einer der erfolgreichsten Filmemacher überhaupt. Wusstet ihr, dass Jerry Bruckheimer deutsche Vorfahren hat? Seine beiden jüdischen Eltern sind in den 30er Jahren in die USA ausgewandert. Jerry wurde als Jerome Leon Bruckheimer am 21. September 1945 in Detroit, Michigan geboren. Irgendwann entdeckte er seine Liebe zum Kino und studierte an der University of Arizona. 

Entdeckt wurde Bruckheimer mit einer 60-Sekunden-Parodie von Bonnie and Clyde, woraufhin BBDO ihn nach New York holte. Der große Erfolg kam mit der Produktion von Flashdance, unvergessen Jennifer Beals als tanzende Schweißerin zum Soundtrack von Irene Cara. Aber auch Top Gun, Beverly Hills Cop, Armgeddon, Coyote Ugly, Pearl Harbour, Black Hawk Down, National Treasure und die Fluch der Karibik-Reihe, um nur ein paar seiner Filme zu nennen.

Viel ist über die Rekorde an Einspielergebnissen und Auszeichnungen geschrieben worden. Rechnet man die ganze Verwertungskette ein, haben Bruckheimers Filme weltweit über 15 Milliarden Dollar eingebracht. Damit nicht genug: In der Saison 2005/2006 liefen zehn von ihm produzierte Serien bei den großen amerikanischen Sendern, das war noch keinem vor ihm in 60 Jahren TV-Geschichte gelungen. Seine Filme, von denen 16 mehr als 100 Millionen Dollar an den amerikanischen Kinokassen einspielten, und seine TV-Serien wurden mit Preisen überhäuft. Zur eindrucksvollen Bilanz gehören 41 Oscar®-Nominierungen, sechs Oscars®, acht Grammy®-Nominierungen, fünf Grammys®, 23 Golden-Globe®-Nominierungen, vier Golden Globes®, 88 Emmy®-Nominierungen, 18 Emmys®, 23 Nominierungen für einen People’s Choice Award, 15 People’s Choice Awards, zwölf  Nominierungen für Awards der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA), zwei BAFTA Awards, zahllose MTV Awards, darunter auch einen für Beverly Hills Cop („Beverly Hills Cop – Ich lös’ den Fall auf jeden Fall“, 1984) als „Bester Film des Jahrzehnts“, sowie schließlich 20 Teen Choice Awards.

Aktuell kann man von Jerry Bruckheimer den gerade am Donnerstag gestarteten Film "Duell der Magier"  in den Kinos sehen. Zaubermeister Nicolas Cage und Widersacher Alfred Molina liefern sich in New York das magischste Duell, dass die Metropole je gesehen hat. Und der Zaubermeister, inszeniert von Jon Turteltaub, lernt Physikstudent-Nerd Jay Baruchel als Zauberlehrling schnell mal mit den notwendigsten Tricks an. Trailer gefällig? Gibt es, mit vielen weiteren Informationen, auf der Duell der Magier-Webseite.

03
09
2010

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Zeitloses Wüsten-Abenteuer: Prince of Persia - Der Sand der Zeit

Seit Ende Mai läuft der bildgewaltige Actionkracher "Prince of Persia: der Sand der Zeit" in den deutschen Kinos. Rund 330 Mio Dollar hat die actionreiche Umsetzung der Computerspielvorlage weltweit eingespielt. Damit ist Prince of Persia: der Sand der Zeit die zweiterfolgreichste Videospiel-Verfilmung nach Lara Croft. Doch waren die Produktionskosten auch nicht gerade gering: Produzent Jerry Bruckheimer und die Walt Disney Studios Motion Pictures haben Regisseur Mike Newell mit knackigen 200 Millionen Dollar Budget ausgestattet.      

Die Geschichte von Prince of Persia: Der Sand der Zeit spielt in Persien im sechsten Jahrhundert. In der sagenumwobenen Stadt Alamuth begegnen sich Prinz Dastan, gespielt von Jake Gyllenhaal und die schöne wie kecke Prinzessin Tamina, die von Bond Girl Gemma Arterton verkörpert wird. Doch hätte ihre erste Begegnung besser unter anderen Umständen statt gefunden. Der Kampf gegen das Böse verbindet ihre Wege. Und Schurken gibt es allerhand: Der machthungrige Bruder des Königs (wie immer großartig: Ben Kingsley) strebt nach Ruhm, Scheich Amar (Alfed Molina) ist mehr Geld und Gold hinterher. Und die Hassansinen trachten mit höchster Kampfkunst allen nach dem Leben.

Der Schlüssel zu allem ist der sagenhafte Dolch der Zeit, der Dastan mehr zufällig (oder aus Schicksal) in die Hände fällt. Er hat die Macht die Zeit zurück zu drehen. Doch hat alles seine zwei Seiten, so birgt die Manipulation des Vergangenen auch großes Unheil.   

Im Abenteuer ihres Lebens, so gefährlich wie aufregend, versuchen Dastan und Tamina, diesen geheimnisvollen Schatz vor dunklen Mächten in Sicherheit zu bringen- und damit sich und die Welt zu retten.

27
08
2010

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Weg von der Spielekonsole und raus aus dem Kinosessel! Mutige Wüstenabenteurer für die Prince of Persia Desert Challenge gesucht!

Geschrieben von Gerold Marks, am 27.08.2010
Tags: Desert Challenge, Bewerbung, Vorregistrierung

So, ihr Freunde der Abenteuer des Prinzen von Persien. Jetzt heißt es selber mal die Ärmel hochgekrempelt. Schluss mit dem Daddeln an der Spielekonsole und raus aus dem bequemen Kinosessel. Werdet selber zum Abenteurer und beweise, dass Du genauso geschickt, fit und clever bist wie Dastan persönlich. Den Disney schickt nicht nur mich in die Wüste, sondern sucht vor allem 5 Abenteuer-Teams, die an den original Drehorten des Films sich der Herausforderung stellen. Welche Aufgaben den mutigen Abenteurern und Abenteurerinnen gestellt werden, darf ich natürlich noch nicht verraten. Es sei aber empfohlen sich Prince of Persia nochmal anzusehen. Da gibt es viele Ideen, was man trainieren kann, vom Freerunnning über Messerwerfen, vom Prinzessinnen zähmen bis Straußenrennen, von Zeitsprüngen bis Extrem-Sand-Gliding. Macht auch auf etwas gefasst!  

Schon bald könnt ihr euch für die Prince of Persia- Desert Challenge persönlich bewerben. Registriert euch bereits vorab, um den Start der Aktion nicht zu verpassen. Eure Voranmeldungen werden hier entgegen genommen:

http://www.princeofpersia-challenge.de/php/registrierung.php  

Ich bin schon sehr gespannt auf die Teams! 

19
08
2010

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Sagt Hallo zum offiziellen Prince of Persia- Desert Challenge-Blogger!

Ein Titel der verpflichtet! Ich bin der offizielle Prince of Persia- Desert-Challenge -Blogger und werde euch in den nächsten Wochen und Monaten allerlei Spannendes und Aufregendes über Prince of Persia und die Desert Challenge berichten.

Vielleicht stelle ich mich aber erstmal vor: mein Name ist Gerold Marks und ich lebe in Berlin. Eine traumhafte Stadt mit 100 Kinos. So wundert es nicht, dass ich großer Filmfan bin, jede Woche zieht es mich mehrmals in die Lichtspielhäuser der Stadt. Und im Sommer in die OpenAir-Kinos. Und im Februar natürlich auf die Berlinale. Mir gefällt vor allem die Vielfalt: egal ob kleines Drama, Stummfilm mit Live-Musik, opulenter 3D-Film oder actionreiches Blockbuster-Kino- mir gefällt das alles. Und Berlin liefert das entsprechende Programm. Nur eines haben wir nicht: eine Wüste. Aber in den Genuss komme ich dann ja bald!

Die Desert-Challenge- Jury suchte einen Blogger für die Berichterstattung direkt von den Challenges aus Marokko. Und sie haben mich ausgewählt, was mich natürlich ganz besonders freut. Ich blogge seit 2005, meine Visitenkarte steht damit praktisch im Netz. Seit April 2009 betreibe ich das Blog DigitaleLeinwand.de über die Digitalisierung des Kinos, der jeden Tag mehrere Tausend Besucher anzieht. Schwerpunkt der Artikel sind vor allem die stereoskopischen 3D-Filme, die als Motor der Digitalisierung derzeit das ganze System Kino auf den Kopf stellen. Aber ich interessiere mich auch für internetbasiertes Filmmarketing, auch ein Grund, warum ich auf den Prince of Persia- Desert Challenge- Blogger-Contest aufmerksam geworden bin. Dass ich mit meiner Bewerbung in eigentlich letzter Minute dann Erfolg hatte, ist ein großes Glück.

Ich hatte "Prince of Persia: Der Sand der Zeit" bereits als Live-Übertragung von der Premiere in London mit Freunden im Kino gesehen. Und war noch ein weiteres mal im Kino um mir die Synchronfassung des Films anzusehen. Dass ich selber einmal zum Drehort des Films nach Marokko reisen werde und in die fantastische Welt von Dastan und Prinzessin Tamina eintauche, habe ich mir nicht zu Träumen gewagt. 

Aber es ist keine Urlaubsreise, sondern ich bin ja Hofbericht-Erstatter der Desert Challenge, die zur Veröffentlichung der Prince of Persia: Der Sand der Zeit -DVD und Blu-ray stattfindet. Und dafür werden wir in den nächsten Wochen fünf Teams an mutigen Abenteurern suchen. Ihr könnt euch bereits vorregistrieren. Aber dazu in Kürze mehr.  

Wie ich mich auf meinen Job als Prince of Persia- Desert Challenge- Blogger vorbereite, könnt ihr in meinem Trainingsvideo auf meinem Blog sehen. Viel Spaß! :-)

30
07
2010

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In Kürze geht's los :-)

Geschrieben von Gerold Marks, am 30.07.2010
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